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Auch die schönste Reise geht einmal vorbei. Wie genau funktioniert die Ausschiffung?
Wenn die Zeit des Abschieds wieder gekommen ist, geht alles gewöhnlich sehr schnell. Am letzten Abend an Bord gibt es in der Regel noch ein Farewell-Dinner samt Show, aber relativ wenig Abendprogramm. Schließlich kommt man in am nächsten Morgen in aller Früh im Hafen an. Den Zeitpunkt des Verlassens des Schiffes kann man dabei nicht selbst bestimmen. Um eine so große Anzahl von Passagieren ohne größere Wartezeiten von Bord gehen zu lassen, müssen sich alle an ein festgelegtes Muster halten. Am Abend vor der Abreise erhält man farbige Aufkleber in die Kabine geliefert, die man an den Koffern anbringt und deren Restabschnitte man bis zur Abreise bei sich behält. Die Farbe und Nummer dieser Aufkleber gibt am nächsten Tag die Reihenfolge der Ausschiffung vor. Ebenso erhält man die Endabrechnung und kann diese ggf. noch reklamieren oder aber bei Benutzung von Bargeld auch begleichen. Die eigenen Koffer müssen gepackt und mit dem Aufkleber versehen bis 22 Uhr vor die Kabine gestellt werden. Wichtig dabei: Reisepässe, Kreditkarten und Medikamente nicht einpacken, schließlich erhält man den Koffer erst an Land wieder. Auch genügend Kleidung für den nächsten Tag muss man im Handgepäck behalten, sonst wird es schnell peinlich. Am nächsten Morgen gibt es meistens noch ein einfaches Frühstück im Buffet-Restaurant bis die langwierige Prozedur der Ausschiffung beginnt. Die Farben und Nummern werden einzeln aufgerufe, die entsprechenden Personen gehen dann von Bord. Dieser gesamte Vorgang kann ca. 4 Stunden in Anspruch nehmen. Zollkontrolle und Gepäck Direkt an Land findet dann die Pass- und Zollkontrolle statt. Danach erhält man in der Ausschiffungs-Halle seine Gepäck zurück. Hier gilt es, zwischen einigen Tausend Gepäckstücken die eigenen zu identifizieren. Dank der Farb-Identifikation und Nummer aber ein in der Regel kurzfristiger Prozess. Zusammen mit dem Gepäck erfolgt dann noch die Zollkontrolle, bevor man wieder in Freiheit an Land ist.
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