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Die wunderschöne Altstadt Bergens ist heute noch immer hanseatischer als man denkt. Die vielen Jahre in denen die Norweger von der Hansestadt Lübeck unterstützt wurden, haben ihre Spuren in den spitzgiebeligen Handelshäusern hinterlassen.
Bergen wurde 1217 von König Hakon IV zum Regierungssitz erklärt. Anfang des 13. Jahrhunderts kam die erste wirtschaftliche Flaute und eine bittere Hungersnot. Die Hansestadt Lübeck ließ sich nicht lange bitten und brachte den gefangenen Fisch nach Bergen zum salzen und trocknen. Innerhalb kürzester Zeit wurde Bergen neben London, Brügge und Noworod zu einem der wichtigesten Umschlagsplätze des Kaufmannsbund. Um 1400 hatten die Deutschen über 300 Handelshäuser in ihren Besitz gebracht, doch bis 1766 kauften die Norweger jedes einzelne Gebäude zurück. Da Bergen nur schwer über den Landweg zu erreichen ist, ist es noch immer ein Geheimtipp. Umgeben von bewaldeten Hügeln erinnert Bergen ein wenig an ein romantisches Amphitheater mit dem Meer als Bühne. Bergen ist heute die zweitgrößte Stadt Norwegens und besitzt den wichtigsten Hafen der Westküste. Hafen/Transport In Bergen angekommen liegt das Schiff direkt an der Altstadt, dem von der UNESCO unter Schutz gestellten Ortsteil Bryggen. Ein kleiner Spaziergang führt entlang der spitzgiebeligen Handleshäuser, die früher zum Be- und Entladen der Schiffe direkt am Hafenbecken gebaut wurden. Heute sind hier Boutiquen, Antiquitäten und Souveniergeschäfte untergebracht. Von hier aus kann man viele Museen, Kirchen, Fischmarkt etc. zu Fuß erreichen. Außerdem gibt es ein gutes Bussystem, mit dem man z.B. auch zur Fantoft-Stabkirche fahren kann. Es gibt auch eine Bergen Card mit der man die Busse benutzen kann und einige Eintritte (Mussen, Kirchen) und Ermäßigungen (Aquarium, Sightseeing, Konzerte/Kino/Theater) inklusive sind. Sightseeing Hier in Bergen kann man viel auf eigene Faust unternehmen. Eine schöne Tour ist mit der Floybahn auf den Berg Floyen, dort eine wundervolle Aussicht über die ganze Stadt und auch der Spaziergang hinunter in die Stadt bringt herrliche Einblicke in Natur und Stadt mit sich. Fischmarkt und die Hinterhäuser der Altstadt sollte man auf keinen Fall verzichten, auch ein Blick in die Marienkirche lohnt sich. Wer noch Lust und Zeit hat mit dem Bus (20-24) nach Fantoft zu fahren, kann dort die ursprünglich 1150 in Fortun am Sognefjord erreichtete, 1883 nach Fantoft verlegte, 1992 abgebrannte und 1997 wieder eröffnete Stabkirche besichtigen. Außerdem gibt es Kunstmuseen, Festungsmuseen, Eisenbahnmuseum, Fischereimuseum und viele mehr. Weitere Infos finden Sie unter www.visitBergen.com Shopping Auf dem Rückweg zum Schiff sollte man auf jeden Fall noch in den Geschäften vorbeischaun und einen Norwegerpullover oder norwegische Kunst mitnehmen. Die hoch qualitativen Dale of Norway Pullover und Jacken sind nicht viel billiger als bei uns in Deutschland, aber ein schönes Andenken. Außerdem kann man sich die Steuer vor der Ausreise wieder zurückholen.
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