Auf Nordlandtour mit der AIDAblu PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: cbe   
Montag, 18. September 2006 00:00
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Auf Nordlandtour mit der AIDAblu
Tag 1: Seetag
Ulvik, Eidfjord
Bergen
Geiranger Fjord
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AIDA Blu in Bergen
AIDA Blu in Bergen
Ein deutscher Sommer kann so schön sein: Entweder im verregneten Deutschland ausharren oder aber mit dem Kreuzfahrt-schiff auf Entdeckertour gehen. Zum Beispiel in die atemberaubende Naturlandschaft Norwegens. Wir machten uns auf den Weg nach Norwegen auf die schönste Art und Weise: Per Schiff. Kommen Sie mit uns, auf Entdeckungsreise.

 

Doch fangen wir einmal ganz vorne an. Am Anfang Stand der Entschluß, einmal abseits des üblichen Karibik-Tourismus etwas neues zu Erleben: Norwegen im Sommer. Gesucht und gefunden haben wir ein passendes Angebot von AIDA, welches zu unserer Tour im Juni knapp 1.000 Euro pro Person für 9 Tage Nordland kostet. Für eine Innenkabine auf der AIDAblu, wohlgemerkt. Die sticht in diesem Jahr noch von Kiel in See. Bald schon wird sie allerdings nicht mehr für AIDA fahren. Und ihre Nachfolgerin legt dann in Zukunft ab Hamburg ab. Eigentlich zu bedauern, denn Kiel ist ein liebenswerter Ausgangspunkt für Kreuzfahrten. Der Hauptbahnhof liegt in bequemer Geh-Weite zur Ablegestelle und überhaupt liegt man mit dem Schiff direkt im (überschaubaren) Stadtzentrum. Dazu noch ein paar Einkaufscenter, die nicht nur für die per Fähre angereisten Schweden eine Attraktion sind, und fertig ist das kleine Kreuzfahrer-Paradies. Allerdings: Für Menschen aus Süddeutschland nicht immer ganz unkompliziert erreichbar. Der Kieler Flughafen ist ebenso wie die Innenstadt überschaubar, um nicht zu sagen sehr klein. Cirrus Airlines, Partner der Lufthansa, fliegt theoretisch aus München hier hin. Mein Flug aber wird abgesagt und stattdessen reise ich auf Cirrus Kosten per Taxi von Hamburg aus an. Schade eigentlich, denn der Anflug über die Kieler Förde soll spektakulär sein.

Einschiffung in KielViele der Mitreisenden ziehen offenbar die Anreise per Auto vor. Praktisch, daß man in Kiel bis ans Schiff vorfahren kann und gleich von netten AIDA-Damen in Empfang genommen wird, während kräftige Hände die Koffer verladen. Wer es ganz bequem mag und das entsprechende Kleingeld hat, kann seinen Wagen dann auch gleich abgeben und von AIDA parken lassen. Er bekommt sein Auto dann nach der Kreuzfahrt genauso bequem wieder. Mit etwas mehr Mühe aber deutlicher Ersparnis im Geldbeutel lässt sich das Fahrzeug aber auch alleine sicher am Hafen verstauen: Jede Menge Parkplätze und Parkhäuser haben sich auf die dauerparkende Kundschaft spezialisiert und bieten günstige Deals an (z.B. Parkplatz Kai-City am Böllhornkai-Gaardener Ring, Firma Nordpark: 3,50 €/Tag oder ca. 15 €/Wo, Tel: 04343/499487 oder auch www.kiel.de/parken).


Hat man sich erst einmal seiner irdischen Sorgen (sprich seines Fahrzeuges) entledigt, so heißt es warten. Um 16 Uhr startet der Checkin. Offiziell. Aber die hungrige Meute gelang mit uns früher an Bord. Bereits ab 15 Uhr begann der Check-In-Prozess. Trotz der Warnungen unzähliger AIDA-Scouts (”Kommen Sie ruhig später, dann müssen Sie nicht warten.”) sind wir mit die ersten in der Schlange. Und die geht erfreulich schnell durch den Terminal. Gutschein abgeben und Kreditkarte durchziehen, dann noch ein Foto und schließlich Sicherheitskontrolle, dann sind wir an Bord der für AIDA Verhältnisse schon älteren Lady AIDAblu.



Aktualisiert ( Montag, 10. März 2008 20:17 )
 
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